Vor dem Kontakt mit Europäern wurde Guaraná von den Sateré-Mawé als heiliges „Auge des Lebens“ verehrt; sein Name in ihrer Sprache, waraná, bedeutet „Auge“ oder „Blick des Lebens“.
Ein Mythos erzählt von den Augen eines Kindes, die sich in die erste Guaraná-Liane verwandeln, deren rote Frucht aufplatzt und schwarze Samen freigibt, die den wiedergeborenen Blick des Kindes symbolisieren.
Die indigenen Völker entwickelten Techniken, um Guaraná zu Stäbchen oder Pulver zu verarbeiten, das bei Zeremonien und im Alltag mit Wasser konsumiert wurde.